
Wie steigern Sie die Entscheidungsqualität im Innovationsmanagement?
Sie verfügen über viele Ideen für neuartige Produkte, ertragreiche Märkte, effizienzsteigernde Prozesse. Ihre Ressourcen sind begrenzt. Nur einzelne Ideen sind umsetzbar. Doch welche? Das Innovationsmanagement lebt von Entscheidungen. Viele davon unter Unsicherheit. Umso wichtiger ist eine hohe Entscheidungsqualität. Doch was bedeutet das konkret?
Entscheidungsqualität heisst nicht, immer richtig zu liegen. Sie beschreibt vielmehr, wie gut ein Entscheid auf Basis der verfügbaren Informationen, klarer Ziele und nachvollziehbarer Kriterien getroffen wird. Gerade im Innovationsmanagement ist es entscheidend, strukturierte Prozesse mit Offenheit für Neues zu verbinden und die Entscheidungsqualität laufend zu steigern.
Verfügbare Informationen, klare Ziele, nachvollziehbare Kriterien
Die Unternehmensstrategie gibt die Ziele vor. Ziele auch für die Ideengenerierung und die Definition der Bewertungskriterien. Die einzelnen Ideen und die Vielzahl an Umfeldinformationen bilden die verfügbaren Informationen im Innovationsmanagement. Die Bewertungskriterien müssen sicherstellen, dass über die einzelnen Ideen rasch, transparent und strategiekonform bewertet und entschieden werden kann.
Systematische Steigerung der Entscheidungsqualität
Rückmeldungen erlauben die regelmässige Reflektion von Entscheidungen. Dies ermöglicht die Feinjustierung der Bewertungskriterien. Ein weiterer wichtiger Hebel ist die Transparenz. Transparenz in den Bewertungskriterien, im prozessualen Ablauf, bei den Informationen an die Ideengeber. Interdisziplinäre Teams reduzieren die Gefahr von blinden Flecken beim Bewerten und Entscheiden. Dieser systematische Ansatz reduziert den Einfluss von reinen Bauchentscheiden und steigert die Entscheidungsqualität.
